Der Goldene Schnitt des Trauma II

 

Verkörper den Schatz

 

Die vielen Möglichkeiten, die es im Neurobaum Bild „Der Goldene Schnitt des Trauma I“ außerhalb der Baumkrone gab, habe ich als Idee aufgegriffen für meinen Neurobaum zum Thema „Der Goldene Schnitt des Trauma II“. Kleine Samen, die ich wie ein Gärtner säe, bilden den Ursprung meines neuen Baumes, den ich wachsen und gedeihen lasse. Im Gepäck die unauslöschlichen Erinnerungen meiner Wunden, die ich langsam auf meinem Weg transformiere.

Bei einer Baumwunde entsteht eine Umwallung, wenn der Baum seine Wunde selbst heilt. Er überwallt Verletzungen, Aststummel oder durch Überbeanspruchung geschädigte Gewebezonen. Mich faszinieren diese kranzähnlichen oder auch knubbeligeren Gebilde, die an vielen Bäumen zu beobachten sind. Die Natur hat ihre ureigenen Möglichkeiten, Traumen zu heilen und wir Menschen können einiges davon adaptieren.

Zurück bleibt das Sichtbare, das es eine Verletzung gab. Entstanden ist aber ein neues spannendes Gebilde, das die Wunde verschließt und heilen lässt.

Ähnlich ist es, wenn ich den Schatz im Trauma verkörpere. Etwas NEUES in mir entsteht, wenn ich es schaffe, die Verletzungen auf allen Ebenen körperlich, geistig und emotional zu verwandeln.

Der dunkle Bereich im Stamm meines Neurobaums symbolisiert diese Umwallung. Tief im Wundbereich liegt der Schatz, den ich sichtbar verkörper. Er leuchtet durch die Dunkelheit der Umwallung und ist mein inneres Licht, mein Wegweiser für mich. Aus dem Samen (Möglichkeiten) entsteht die Kraft der Verkörperung über das Wachstum für mich auf dem Weg des Erblühens.

Im Laufe dieses Prozesses bin ich mein eigener stiller Beobachter meiner Verwandlung und Heilung. Fasziniert über mein inneres Reifen und begreifen erfreue mich an den Früchten meines Lebens.

Bilder zu Baum-Umwallungen finden man hier.


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