Dipl.-Arb. Kapitel 4 – Ist die Neurographik eine Methode, die diese (Ver)Wandlung unterstützt?

 

 

Wandlung ist notwendig wie die Erneuerung
Der Blätter im Frühling.
Vincent van Gogh

 

Die Neurographik sehe ich als direkte zeichnerische Umsetzung dieses Wissens, da der Zeichnende ein visuelles Bild erzeugt, was sich nachhaltig ins Bilderarchiv des Gehirns ablegt und für neue neuronale Verknüpfungen sorgt. Mit entsprechender Achtsamkeit auf körperliche, gedankliche und emotionale Veränderungen und dem Augenmerk, jegliche Überforderung des autonomen Nervensystems zu vermeiden, gestaltet der Zeichnende sichtbar die eigene Innenwelt durch abstrakte/geometrische Formen und Linien auf dem Papier.

Gerade weil die Neurographik im Abstrakten bleibt, erschafft der Zeichnende bereits in diesem Schritt der Formgebung ein neues Abbild des Ereignisses/Themas. Gestaltet es auf seine Weise und kann nur er den Zusammenhang zum Erlebten herstellen. Gerade bei sensiblen traumatischen Themen ist das ein Schutz, weil Formen für etwas stehen, aber nicht direkt erkennbar ist, für was sie stehen. Der Zeichnende kann ohne Bedenken, Angst oder Scham überall zu seinen Themen zeichnen.


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